Bald ist wieder Theaterzeit...

"Die Gedächtnislücke"   von Bernd Gombold


Zum Inhalt:

Franz Kübele, stressgeplagter Bürgermeister einer ländlichen Gemeinde, ist vom Pech verfolgt. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und muss sich die Vorwürfe seiner Frau anhören. Dann kreuzt, wie jeden Tag, das anstrengende Ehepaar Silberstein auf, um sich über den krähenden Hahn, die probende Blaskapelle und die läutenden Kirchturmglocken zu beschweren. 

Franz Kübele ist bereit, in allem nachzugeben, aber wie soll er einem Hahn das Krähen verbieten? Die Glocken hingegen will er eigenhändig abhängen. Der Versuch geht allerdings schief und Franz erhält einen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis für die letzten fünf Jahre raubt. 

Diese Situation nützt der gerissene Amtsdiener Sepp geschickt aus. Zunächst sorgt er für seine Beförderung. Dann löst er die Probleme der Silbersteins auf seine Weise. Auch die Sekretärin Hannelore trägt mit einer Heiratsanzeige dazu bei, dass die Lage  in der Amtsstube alsbald eskaliert.

Als dann noch der Vorsitzende der Blaskapelle und des Kleintierzuchtvereins, sowie der lispelnde Professor Dr. Gottlieb Schippenstein und die heiratswillige Rosalinde Schneckenberger ins Spiel kommen, sind die Verwicklungen und Verstrickungen perfekt.

Und damit auch alle im Dorf erfahren was sich dort abspielt, erkauft sich die "Ratschkatl" Emma vom "Tante-Emma-Laden" nebenan die jeweils neuesten aber nicht unbedingt zutreffenden Gerüchte mit kleinen "Geschenken".