Das Stück:

Die rüstige Oma Maria sieht nicht ein, ihren 75. Geburtstag altersgemäß zu Hause oder
im Restaurant zu feiern. Stattdessen lädt sie ihre "Sippe" in ihre alte Hütte mitten im Wald
ein, in der sie früher immer herrliche Ferien mit ihren Kindern verbracht hat. Ihre mittlerweile
erwachsenen, nicht ganz einfachen und vor allem untereinander zerstrittenen Kinder folgen
der Einladung zur Geburtstagsfeier im Wald nur sehr widerwillig und scheuen sich nicht,
ihren Unmut "ungeschminkt" zum Ausdruck zu bringen.  

Pudelwohl fühlt sich einzig und allein deren Tochter Christine, die Omas Idee von der
Waldparty "voll cool" findet. Das Zusammentreffen bei der Waldhütte artet bei dem
vergeblichen Versuch, ein Zelt aufzubauen, in Zank und Sticheleien aus.

Als Oma Maria in der Hütte plötzlich einen Beutel mit 50.000 Euro Bargeld findet, wird die
Geldgier ihrer Kinder geweckt. Die Situation spitzt sich zu, im Laufe der Handlung tauchen
immer neue Personen auf, die großes Interesse an dem schwarzen Beutel zeigen oder
versuchen, unbedingt in die Hütte zu kommen - vom überdrehten Schmetterlingsfänger
über einen rustikalen Waldarbeiter bis hin zu einer schreckhaften Nordic-Walkerin und
einem skrupellosen Immobilienmakler, der beinahe über Leichen geht ...